| SOZIAL- UND GESUNDHEITSMINISTERIUM
Presseinformation 16.7.1999 Eva Biaudet, Ministerin für Sozial- und
Gesundheitsdienste:
Funktions- und Arbeitsfähigkeit von Minderfähigen ist auch wichtig
Frau Eva Biaudet, Ministerin für Sozial- und Gesundheitsdienste, hob in ihrem
Redebeitrag am 9.7.1999 beim Treffen der Arbeits- und SozialministerInnen in Oulu hervor,
die Funktions- und Arbeitsfähigkeit der Menschen stehe unter Einflub
vieler Faktoren. Gesundheit, soziales Umfeld, Wohn-, Arbeits- und Umweltbedingungen,
Einstellungen des Einzelnen und der Gemeinschaft, Qualifikation, Erfahrung und Ausbildung
seien wichtig. Die Arbeitsfähigkeit werde aub erdem von den
Inhalten und Erfordernissen der Arbeit beeinflusst.
Bei der Aufrechterhaltung der Funktions- und Arbeitsfähigkeit spielen die Individuen
selbst und ihre Mitmenschen eine grundlegende Rolle. Das Dienstleistungssystem zur
Förderung der Menschen solle die Bewältigung der Wendepunkte im Leben, die Vereinbarkeit
von Beruf und Familie, eine langfristige Krankenpflege und Rehabilitation ermöglichen.
Schon eine teilweise Aufrechterhaltung der selbständigen Behauptung, so Ministerin
Biaudet, könne eine Errungenschaft sein.
Auch eine geminderte Funktionsfähigkeit und ihre aktive Inanspruchnahme sei von
Bedeutung, und zwar sowohl im eigenen Leben des Einzelnen als auch im Leben der gesamten
Gemeinschaft. Insbesondere gelte dies für ältere Menschen und für Menschen mit
Funktionsbeeinträchtigungen.
Damit das Dienstleistungssystem den Bedürfnissen der Menschen gerecht werden könne,
sei die Qualifikation des Personals planmäb ig
aufrechtzuerhalten. Dies stelle eine Herausforderung für einzelne ArbeitnehmerInnen aber
vor allem für die Arbeitgeber im Sozial- und Gesundheitswesen und für das Bildungssystem
dar.
Weitere Informationen:
Stellv. Abteilungsleiterin Marjatta Blanco-Sequeiros Tel.int. GSM +358 - 50 - 563 7105
Informationschefin Eeva Larjomaa Tel.int. GSM +358 - 50 - 500 4504
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